Liebes Tagebuch, haben endlich die syrische Grenze nachts um ein Uhr erreicht, der gut gemeinte Tipp des Roadbooks die Grenze nachts zu passieren kostete uns „lediglich“ fünf Stunden Aufenthaltszeit, die Wartezeit wurde uns durch die sagenhaften „Bagshish“ Schauspielkünste der Zöllner – demonstrative Unlust und Schlafen des Personals – etwas verkürzt, die schlaftrunkene Fahrt nach Kompass und Sonnenstand über Aleppo führte uns wider Erwarten zum Kinderheim in Salamiyah, Übergabe
von Rollstuhl, Krücken und Spielsachen, von dort aus zügige Fahrt durch die Wüste und militärische Sperrgebiete nach Palmyra, die Auswahl des ersten Hotelzimmers zeigte uns die Grenzen unseres hygienischen Toleranzfensters auf (O-Ton Thomas und Simon: „Isch halt id 100% sauber!“);Bis morgen liebes Tagebuch!
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